Gerd Loschütz | GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT

D 2005 | 220 Seiten

INHALT: Der Ich-Erzähler Thomas sitzt in einem Kaff in Niedersachsen und schreibt seine Erinnerungen auf. Während es seit Tagen regnet und eine gewaltige Flut bevorsteht, lässt er den Leser an vielen Stationen seines Lebens teilhaben. Er war Flussschiffer und hat die halbe Welt bereist. Allen Episoden ist das Auftauchen einer »Dunklen Gesellschaft« gleich, schwarz gekleideten Menschen, die Unheil verkünden und vor denen ihn sein Großvater schon gewarnt hatte.

FAZIT: Im Grunde hat mir der Roman gefallen. Die einzelnen Erzählungen sind atmosphärisch und voller Metaphern, über die man sicher ewig grübeln könnte. Auch die Sprache ist anspruchsvoll, dicht und blumig (obwohl die Sätze für meinen Geschmack manchmal zu bemüht verschachtelt waren). Aber irgendwie habe ich auf halber Strecke das Interesse verloren; es packte mich nicht mehr. Nach dem Zuklappen des Buches war schon alles halb vergessen. Übrig bleiben ein paar einprägsame Szenen und der atmosphärische Schreibstil, ansonsten, hmmm … drei Sterne.

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