Ken Bruen | JACK TAYLOR LIEGT FALSCH

IRL 2002 | 240 Seiten

INHALT: Jack Taylor ist ein alternder Ex-Bulle, der sich als Privatdetektiv versucht. Als in seiner irischen Heimatstadt Galway eine Mordserie gegen eine Gruppe Landfahrer beginnt, bittet man ihn um Hilfe. Er begibt sich in ein dunkles Netzwerk aus Drogen und Gewalt…

FORM: Der Charme, der von der Jack-Taylor-Reihe ausgeht (die bereits aus zehn Romanen besteht und teilweise auch schon verfilmt wurde), ist weniger den Stories zu verdanken, als mehr dem Titelhelden selbst. Er ist sehr belesen und kennt alle Rock-Platten; es gibt in dem Roman dutzende Lese- und Musiktipps. Allerdings ist er ständig zugedröhnt, Koks und Whiskey haben ihn voll im Griff, was seine Detektivarbeit erheblich erschwert. Außerdem hat er ein Aggressionsproblem und kann seine sarkastische Klappe nicht halten, was ihm auf Schlag jede Menge Feinde einbringt. Seine Fälle löst er eher durch Zufall als durch Können. Ein richtiger Antiheld also.

FAZIT: Die schnoddrige Sprache und die witzigen Dialoge machen Spaß zu lesen. Die Story selbst war zweitrangig. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne.

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