F.M. Esfandiary (FM-2030) | DER LETZTE AUSWEIS

USA 1966 | 220 Seiten

INHALT: Dariusch Aryana kehrt nach vielen Jahren im Ausland nach Teheran zurück. Er liebt seine Heimat, sein Land und seine Landsleute. Dummerweise hat er bei der Einreise seinen Ausweis verloren und muss einen neuen beantragen, um das Land wieder verlassen zu können. Diese Aufgabe führt ihn von einer Behörde zur nächsten und immer tiefer in die iranische Bürokratie, die durch Korruption und Vetternwirtschaft völlig vermodert ist. Trotz seiner Liebe zum Vaterland werden die Gründe wieder klar, warum er den Iran vor Jahren verlassen hat: In diesem totalitären System ist für einen liberalen Geist wie Aryana kein Platz.

FORM: Der Roman ist klassisch realistisch geschrieben, fängt ruhig an und steigert sich bis zum bösen Ende, sowohl in den sich schließlich überschlagenden Ereignissen, als auch in der Aussagekraft der Sätze. Sehr interessant sind die Einblicke in die iranische Bürokratie, an der sich, wie man so hört, seit den 1960er Jahren nicht viel verändert hat.

FAZIT: Ich vergebe sehr gute 4 Sterne.

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