Gerasimos Bekas | ALLE GUTEN WAREN TOT

D 2018 | 256 Seiten
Rowohlt
ISBN: 978-3-498-00684-6

Pentelischer Marmor macht ästhetisch einiges her, eignet sich jedoch nur bedingt als Fußbodenbelag. (Seite 5)

Aris lebt im beschaulichen Würzburg und arbeitet dort als Altenpfleger in einem Spital. Von Frau Xenaki – einer Griechin, die er betreut – bekommt er den Auftrag, in deren alte Heimat zu fliegen, einen Koffer mit einer Erbschaft zu finden und diesen ihrer Enkelin Aphrodite zu übergeben. Weiterlesen »

Inger-Maria Mahlke | ARCHIPEL

D 2018 | 432 Seiten
Rowohlt Verlag
ISBN: 978-3-498-04224-0

Es ist der 9. Juli 2015, vierzehn Uhr und zwei, drei kleinliche Minuten, in La Laguna, der alten Hauptstadt des Archipels, beträgt die Lufttemperatur 29,1 Grad, um siebzehn Uhr siebenundzwanzig wird sie mit 31,3 Grad ihr Tagesmaximum erreichen. (Seite 10)

Ana und Felipe gehören der Upper Class Teneriffas an, Zentrum des titelgebenden Archipels und Handlungsort in Inger-Maria Mahlkes neuem Roman. Felipe, der als jüngster Spross der einflussreichen Familie der Bernadottes Luxus gewohnt ist, verplempert seine Zeit mit teuren Drinks an der Bar des High-Society-Clubs – Clubmitglied reicht für ihn auch als Berufsbezeichnung – und hat zuhause wenig zu melden. Ana dagegen kommt aus einer Arbeiterfamilie und hat es als Inselpolitikerin weit gebracht, stolpert aber derzeit über eine Affäre mit weitreichenden Folgen. Weiterlesen »

Wolfgang Herrndorf | SAND

D 2011 | 480 Seiten
Rowohlt Berlin
ISBN: 978-3-87134-734-4

Auf der Lehmziegelmauer stand ein Mann mit nacktem Oberkörper und seitlich ausgestreckten Armen, wie gekreuzigt. (Seite 7)

Nordafrika, 1972. Ein Mann kommt in einer Scheune mitten in der Wüste zu sich. Sein Schädel dröhnt und hat eine ordentliche Platzwunde, und der Mann kann sich nicht erinnern, wie er in diese Scheune gekommen ist. Schlimmer noch: Nicht einmal sein Name fällt ihm ein – jegliche Erinnerung an die Zeit vor dem Erwachen ist gelöscht. Was der Mann jedoch relativ schnell erfasst, ist, dass er von sehr gefährlichen Leuten verfolgt wird und vor ihnen fliehen muss. In seiner aussichtslosen Situation – in einem scheinbar fremden Land in dem er niemanden (er-)kennt und sich an nichts erinnert – läuft er an einer Tankstelle der Amerikanerin Helen über den Weg, die ihn mit in ihr Urlaubsdomizil nimmt und weitestgehend gesund pflegt. Sie nennt ihn Carl, nach dem Namensschild in seinem Anzug. Weiterlesen »