Joachim Meyerhoff | ALLE TOTEN FLIEGEN HOCH Teil 3: ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE

D 2015 | 348 Seiten
Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04828-5

Es war schon immer ganz gleich, wann ich meine Großeltern besuchte. Ob ich vier, zehn oder fünfzehn Jahre alt war, sie blieben immer dieselben. (Seite 7)

Meine letzte Rezension 2018 gilt – wie auch im Vorjahr schon – Joachim Meyerhoff. Im nunmehr dritten Teil seiner ALLE TOTEN FLIEGEN HOCH-Reihe widmet er sich den Lehrjahren an einer Schauspielschule in München, an der er unverhofft angenommen wird. Wohnhaft ist während dieser Zeit bei seinen Großeltern in einer herrschaftlichen Villa im vornehmen Münchner Stadtteil Nymphenburg. Weiterlesen »

Joachim Meyerhoff | ALLE TOTEN FLIEGEN HOCH Teil 2: WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO, WIE ES NIE WAR

D 2013 | 351 Seiten
Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04516-1

Mein erster Toter war ein Rentner. (Seite 7)

INHALT: Joachim wächst als jüngster von drei Söhnen in einer Nervenheilanstalt für Kinder und Jugendliche auf, in der sein Vater der Direktor ist. Das Wohnhaus der Familie Meyerhoff steht mitten auf dem Anstaltsgelände, umgeben von Plattenbauten voller psychisch Kranker – ein ganz besonderer Ort zum Heranwachsen. Hinzu kommen die nicht enden wollenden Schikanen der älteren Brüder, das eher kalte Eheleben der Eltern und nicht zuletzt Joachims eigene Schwierigkeiten beim Bewahren von Konzentration und dem maßvollen Einsatz von Aggressionen. Joachim ist kein leichtes Kind, umgeben von Krankheit und Tod, doch er meistert sein Leben und trotzt dem norddeutschen Gegenwind.Weiterlesen »

Joachim Meyerhoff | ALLE TOTEN FLIEGEN HOCH Teil 1: AMERIKA

D 2011 | 320 Seiten
Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04967-1

Von der norddeutschen Kleinstadt, in der ich nicht geboren, aber aufgewachsen bin, braucht der Eilzug nach Hamburg keine zwei Stunden. In diesen Zug stieg ich ein und suchte mir einen Sitzplatz. (Seite 7)

INHALT: Der junge Joachim fährt nach Hamburg, um sich für ein Basketballstipendium zu bewerben. Wider alle Hoffnung erhält er den Zuschlag, nimmt für ein Jahr Abschied von der norddeutschen Idylle und fliegt ins große Abenteuer namens Amerika. Doch er landet in Laramie, Wyoming, einem Ort, der es in puncto Verschlafenheit locker mit Schleswig aufnehmen kann.

Nach den üblichen Startschwierigkeiten (besonders mit dem Sohn der Gastgeberfamilie, mit dessen Zimmer er wohnt), und einem ungeplanten Aufenthalt in Deutschland (ein Trauerfall in der Familie), macht Joachim doch noch seinen Frieden mit dem tristen Land und seinen seltsamen Einwohnern. Er feiert Erfolge im Basketballteam, gewinnt Freunde und am Ende gibt es sogar so etwas wie Abschiedsschmerz.Weiterlesen »