John Fante | ARTURO BANDINI

Romantrilogie | 605 Seiten | bestehend aus:

WARTE BIS ZUM FRÜHLING, BANDINI
USA 1938 | 227 Seiten
OT: »Wait until Spring, Bandini«

FRAG DEN STAUB
USA 1939 | 214 Seiten
OT: »Ask the Dust«

WARTEN AUF WUNDER
USA 1982 | 160 Seiten
OT: »Dreams from Bunker Hill«

Mit einem Vorwort von Charles Bukowski
Aus dem Amerikanischen von Alex Capus

Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05055-9

Er stapfte durch den tiefen Schnee, und jeder Schritt war ein Tritt gegen den verhassten Schnee. (Seite 15)

Im ersten der drei Romane in diesem Band – WARTE BIS ZUM FRÜHLING, BANDINI – lernen wir den jungen Arturo kennen, Sohn italienischer Einwanderer, in einer kleinen, kalten Stadt am Fuße der Rocky Mountains. Weiterlesen »

Douglas Coupland | GENERATION X

USA 1991 | 256 Seiten
OT: »Generation X: Tales for an Accelerated Culture«
Aus dem Englischen von Harald Riemann
Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05060-3

Damals in den späten Siebzigern, als ich fünfzehn war, gab ich den letzten Penny dafür aus, in einer 747 quer über den Kontinent nach Brandon, Manitoba, tief in die kanadische Prärie zu fliegen, um Zeuge einer Totalen Sonnenfinsternis zu werden. (Seite 11)

Zu den lesenswertesten Romanreihen, die derzeit im deutschsprachigen Raum zu haben sind, gehört meines Erachtens die American-Classics-Serie des Blumenbar-Verlages. Im mittlerweile fünften Band gilt es, einen mit knapp dreißig Jahren noch relativ jungen Klassiker neu zu entdecken: Douglas Couplands GENERATION X, einen Roman, der seinerzeit nicht nur für die Literaturwelt, sondern auch für die Sozialwissenschaften einen wichtigen Beitrag leistete, und auch nach all den Jahren immer noch den Status eines Standardwerkes hält, wie es ein reines Sachbuch kaum je schafft.Weiterlesen »

James Leo Herlihy | MIDNIGHT COWBOY

USA 1965 | 315 Seiten
OT: Midnight Cowboy
Aus dem Amerikanischen von Daniel Schreiber
Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05048-1

In seinen Stiefeln war Joe Buck eins fünfundachtzig groß und die Welt sah anders aus. (Seite 7)

Joe Buck ist Ende zwanzig und verdient sich als Tellerwäscher in Houston sein Brot, fühlt sich aber zu Höherem bestimmt. Er sieht hervorragend aus, sein Cowboy-Outfit passt perfekt und mit seinem Lächeln bekommt er jede Lady um den Finger gewickelt – zumindest ist es das, was er täglich stundenlang im Spiegel sieht. Irgendwann hängt er den Job im Restaurant an den Nagel und reist mit dem Greyhoundbus nach New York City. Denn an der Ostküste, so heißt es in Texas, sind alle Männer Idioten und die Frauen permanent unbefriedigt. Als Gigolo könnte Joe dort reich werden.Weiterlesen »

John Fante | DER WEG NACH LOS ANGELES

USA 1936/1984 | 252 Seiten
OT: »The Road to Los Angeles«
aus dem Amerikanischen und
mit einem Nachwort von Alex Capus
Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05045-0

Ich hatte viele Jobs im Hafen von Los Angeles, denn meine Familie war arm und mein Vater tot. (Seite 5)

IHNALT: Arturo Bandini lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester in Wilmington, einem heruntergekommenen Vorort von Los Angeles. Nach unzähligen Jobs, die er immer wegen seiner Arroganz und Cholerik verliert, keimt in ihm der Gedanke auf, Schriftsteller zu werden. Aus seiner Sicht hat er alles, was man dafür braucht: Intellekt, Bildung, Durchhaltevermögen – aber ohne Geld geht’s eben nicht. Er nimmt einen üblen Job in einer Fischkonservenfabrik an, der ihn für ein paar Cent die Stunde an die Grenzen seiner Kräfte bringt, aber er gibt seinen Traum nicht auf: Er wird Schriftsteller, auch wenn die Welt um ihn herum in die Brüche geht.Weiterlesen »

Leonard Gardner | FAT CITY

USA 1969 | 223 Seiten
OT: »Fat City«
aus dem Amerikanischen von Gregor Hens
Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05039-9

Er wohnte im Hotel Coma, das seinen Namen vielleicht dem Stadtgründer verdankte, einem kalifornischen Entdecker oder Pionier, oder einem vor langer Zeit verstorbenen italienischen Einwanderer, der schlicht ein Hotel gebaut hatte. (Seite 5)

INHALT: Billy Tully ist erst Ende zwanzig, steht aber schon am Ende seiner Karriere. In jüngeren Jahren war er ein umjubelter Boxer, dem eine rosige Zukunft prophezeit wurde. Doch dann kamen der Suff, die Frauen und der körperliche Verschleiß. Heute ist er nur noch ein Wrack, hält sich mit kraftraubenden Gelegenheitsjobs als Erntehelfer über Wasser und versinkt allabendlich in Selbstmitleid zwischen düsteren Bars und schäbigen Motelzimmern. Als er beim Training dem Box-Neuling Ernie Munger ein paar Tricks beibringen will, kommt Tully übel unter die Räder – und das durch einen blutigen Anfänger! Tully packt der Ehrgeiz; er will es noch einmal wissen. Doch so leicht wie vor zehn Jahren noch ist das Geld nicht mehr zu verdienen – der Ton ist rauher, die Gegner sind härter und die Manager gewiefter. Und auch Ernie Munger stellt sich den Herausfordungen, die der Sport und auch das Leben für ihn bereithalten.Weiterlesen »

John Fante | 1933 WAR EIN SCHLIMMES JAHR

USA 1963/1985 | 141 Seiten
OT: »1933 Was a Bad Year«
Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05031-3

Der Winter 1933 war schlimm. Am Abend stieg ich durch Berge von Schnee nach Hause. Meine Zehen brannten, die Ohren glühten, Schneeflocken wirbelten um mich her wie ein Schwarm würender Nonnen. Mitten im Schneesturm blieb ich stehen. Es war Zeit für ein Fazit. (Seite 5)

INHALT: In der Enge der Kleinstadt irgendwo im Nirgendwo fühlt sich der 17-jährige Dom Molise zu Höherem berufen. Er ist ein Ass im Baseball und hat einen Wurfarm (von allen ehrfürchtig Der Arm genannt), der eindeutig in die Major League gehört. Da gibt es nur ein Problem: Dom ist der Spross italienischer Einwanderer, die finanziell an der Armutsgrenze leben und sich zu Tode schuften müssen, um die Familie zu ernähren. Doms Zukunft als Maurer im kleinen Familienbetrieb ist schon ausgemacht, aber er will auf keinen Fall wie sein Vater enden, ein übler Spieler und Ehebrecher. Dom entwirft einen Plan wie er an die fünfzig Dollar Startkapital kommen kann, um mit seinem Freund Kenny nach Kalifornien abzuhauen und seinen Traum zu verwirklichen.Weiterlesen »